Als ich vor ein paar Tagen das Zimmer meines Sohnes betreten habe, hat Alexander gerade am Computer gesessen und im Internet recherchiert. Als ich mich ihm genähert habe, habe ich am Bildschirm ein Trampolin gesehen. Es war ganz modern und schön. Ich muss ehrlich zugeben, dass das Trampolin mir sehr gefallen hat. Es gab aber nur ein Minus: den Preis. Das Trampolin ist sehr teuer. Ich weiß gut, dass mein Sohn von solch einem Spielzeug träumt, aber wir können uns ihn nicht leisten. Ich arbeite bei einem Zeitungskiosk als Verkäuferin. Mein Ehemann ist dagegen arbeitslos. Mein Sohn wohnt die ganze Zeit bei uns, obwohl er neulich mit dem Studieren angefangen hat. Er ist nicht selbstständig. Außerdem wohnen wir in einem Hochhaus, wo es keinen Platz fürs Springen gibt. Unser Sohn hat also keine andere Wahl als nur das Trampolin zu vergessen. Vielleicht irgendwann gelingt es ihm seinen Traum zu verwirklichen, aber jetzt haben wir weder das Geld noch den Platz dafür. Ich hoffe aber darauf, dass mein Sohn nach dem Abschluss des Studiums einen guten Job finden wird und dass er viel verdienen wird. Ich wünsche ihm das vom ganzen Herzen. Alexander ist doch noch so jung. Das ganze Leben steht vor ihm.